Windenergie


Die Windenergie stellt eine indirekte Form der Sonnenenergie dar und wird somit den erneuerbaren Energien zugeordnet. Durch die auf der Erde herrschenden Temperatur- und Luftdruckunterschiede entstehen Bewegungen der Luftmassen zwischen den verschiedenen Weltzonen. Die Rotation der Erde trägt ebenso zur Bewegung der Luftmassen und dadurch auch zur Winderzeugung bei. Die Winde ansich entstehen aber erst durch die im Wasser und Land unterschiedlich enthaltenen Wärmekapazitäten.

Die Windenergie wird schon seit Jahrhunderten von Menschen mehrseitig genutzt, sei es beispielsweise durch Segelschiffe oder Windmühlen. Die Stromerzeugung durch Windenergie kam erst mit Ende des 19. Jahrhundert hinzu. Heute werden in Windkraftanlagen etwa 59 Prozent der Energie des Windes genutzt, physikalisch ist dies der höchstmögliche Erntegrad, um durch Umwandlung der kinetischen Energie in elektrische Energie Strom zu erzeugen. Aufgrund der Unstetigkeit des Windes ist die alleinige Versorgung durch Windenergie nur für kleine Stromnetze mit Speichermöglichkeit umsetzbar. Für größere Stromnetze müssen zusätzlich andere Energiequellen genutzt werden.